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Stand: 08.12.2010

Hier stellen wir unsere Themen und Projekte vor. Mehr darüber erfahren Sie in den weiterführenden Links der jeweiligen Themen oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Aktuelle Themen, z.B. Magistrale, Stadthallenerweiterung, Cityverlagerung nach Westen finden Sie hier......Aktuelle Themen

Themen, mit denen wir uns früher auseinandergesetzt haben, können Sie hier nachfragen....
alle früheren Themen

  • Bürgerbegehren zur Stadthallenerweiterung:  

    eine Mehrheit aus CDU, FDP, Freien Wählern, “Heidelbergern”, Grünen, “generation hd” und OB Würzner hat für einen Neubau neben der historischen Stadthalle gestimmt (27 Stimmen). Gegen die Erweiterung der Stadthalle und damit gegen den Standort eines Kongresszentrums in der Altstadt stimmten SPD, GAL, “Bunte Linke” und “Heidelberger pflegen und erhalten” (14 Stimmen). Bei nichtrepräsentativen Umfragen und Stimmungsbildern (RNZ, Rhein-Neckar-Fernsehen) äußerte sich immer eine deutliche Mehrheit gegen den großen Anbau, damit auch gegen den Abriss von 12 Sozialwohnungen und gegen die Überbauung des Montpellierplatzes.

    Diese Mehrheit bekommt nun Gelegenheit, mit einem Bürgerbegehren gegen diese Gemeinderatsentscheidung anzugehen.  ....... mehr dazu unter Aktuelle Themen


    Steilvorlage für Anbaugegner

    Drei Intendanten halten Flyer vor die Kamera, auf denen hochklassige Architekturdenkmäler Europäischer Städte abgebildet sind. Dazu stellen sie die Frage „Hätten Sie dem zugestimmt?“ (RNZ, 13. Juli 2010). Die BÜRGER FÜR HEIDELBERG hätten hier uneingeschränkt mit JA zugestimmt, denn bei diesen drei Beispielen stimmt – im Gegensatz zum geplanten Stadthallenanbau  - einfach alles!
    Begründung im Einzelnen:

    Barcelona: Die Kirche „Sagrada Familia“ von Antonio Gaudi, ein außergewöhnliches Kunstwerk des Jugendstils, entstand bewusst außerhalb der unberührten Altstadt im Zuge der rasterartigen Stadterweiterung, die hinter der Altstadt die ganze Ebene überzieht. Die Entfernung von der „Sagrada Familia“ zum Zentrum der Altstadt beträgt 5 km Luftlinie. Barcelona hat auch ein attraktives Kongresszentrum: Es liegt in einem Neubaugebiet, ebenfalls 5 km Luftlinie vom Zentrum der Altstadt entfernt.

    Paris: Der Eiffelturm, das technische Wunderwerk von Gustave Eiffel, wurde auf einem extra neu angelegten Messegelände erbaut, bewusst weit weg (4 km Luftlinie) von der Altstadt. Das Gelände der Weltausstellungen lag außerhalb der Stadterweiterung durch Georges-Eugène Haussmann. Paris hat natürlich auch ein Kongresszentrum: Es liegt 32 km von der Stadtgrenze entfernt, was aber der Attraktivität von Paris als Erlebnisraum Stadt keinerlei Abbruch tut.

    Bilbao: Das Guggenheim-Museum von Frank O. Gehry setzt seinen unübersehbaren städtebaulichen Akzent an den Rand der Altstadt (ca. 1 km Luftlinie zum Zentrum). Die spektakuläre Architektur hat den sog. „Bilbao-Effekt“ zur Folge: viele Touristen kommen speziell, um dieses Bauwerk zu besichtigen! Bilbao hat ein Mehrzweckgebäude, das auch für Kongresse genutzt werden kann. Es befindet sich am Rande der Altstadt auf dem Gelände einer ehemaligen Werft (ca. 1 km Luftlinie zum Zentrum).

    Gemeinsam ist den drei „Leuchttürmen“ der Architektur, dass sie das Modernste sind, das ihre jeweilige Zeit hervorgebracht hat. Möglich wurde das, weil diese Gebäude in einem adäquaten, freien, auf sie zugeschnittenen Umfeld errichtet wurden und sie sich nicht in eine historisch enge Altstadt einfügen mussten. Zwischen einem Heidelberger Kongresszentrum im Bahnhofsbereich / Bahnstadt und der Altstadt lägen ca. 1,2 km –  eine Entfernung, die mit allen Verkehrsmitteln leicht zu bewältigen ist.
    Heidelberg darf sich die Chance auf gute Architektur in einer modernen City im Westen (mit dem Bahnhof in der neuen Stadtmitte) nicht zerstören lassen, indem es jetzt ohne architektonischen Mut etwas Angepasstes in der Altstadt versteckt - ohne die Möglichkeit späterer Erweiterungen und Fortentwicklungen.
    Mutige und gute Moderne am richtigen Ort begrüßen die BÜRGER FÜR HEIDELBERG uneingeschränkt!
    Zu der geplanten Architektur der Stadthallenerweiterung wie zum falschen Standort eines Kongresszentrums in der Altstadt stimmen sie beim Bürgerentscheid am 25. Juli mit  NEIN!
     
    ViSdP: BÜRGER FÜR HEIDELBERG e.V.
     
  • Hortus Palatinus

Eine Rekonstruktion des Hortus Palatinus bedroht das Denkmal Heidelberger Schloss !  
Die Argumente der BÜRGER FÜR HEIDELBERG:     mehr dazu.....

weitere Schriften zum Thema:
Volkmar Eidloth: GRÜNE KULTURDENKMALE – ANDEUTUNGEN ÜBER GARTENDENKMALPFLEGE



Auszüge aus  "Denkmalpflege in Baden-Württemberg"  

 

  • Blaue Heimat, Handschuhsheim

Siedlung aus den 20er Jahren. Steht unter Denkmalschutz. Im Besitz der GGH. Soll trotz Denkmalschutz abgerissen und größer neu gebaut werden. Argument der GGH: Wohnungen sind nicht zeitgemäß genug, Wohnzimmer zu klein.
BfHD:    "Sanieren statt Abriss und Neubau"   

  • Semmelsgasse 13    – Palais Nebel

Das Regierungspräsidium hat den Neubau eines dreigeschossigen Hauses im ehemaligen Garten des Palais Nebel genehmigt. Die denkmalgeschützte „Sachgesamtheit“ wird dadurch dauerhaft beschädigt. Das jahrelang  genannte Argument, ohne Neubau würden Verluste entstehen, wird nicht mehr erwähnt.
BfHD:    "Wir bedauern den rücksichtslosen Umgang mit dem kulturellen Erbe der Stadt"   

  •  Initiativkreis Bürgerstiftung HD

Eine Bürgerstiftung wird nicht nur von einer Person bestimmt, sondern stets von mehreren kontrolliert. Dadurch wird vermeiden, dass Einzelinteressen zum Zuge kommen.
BfHD:    "Wir  sind hier initiativ zur Gründung der Stiftung tätig"   

  •  Leben in der Altstadt

Die Ziele der Altstadtplanung aus den 1970er Jahren sind in vielen Bereichen verfehlt worden. Z.B. Wohnen festigen, mehr Grün.
Heutige Probleme: Lärm / Übernutzung mit Events /Folgeprobleme: Randale, Vandalismus, Entwicklung zu ´krimineller Drosselgasse´ / Fehlentwicklung der Geschäftsstruktur / Verödung der Nebenstraßen / 
Nach mehrjährigem „Runden Tisch“ mit städtischen Ämtern, Polizei und BfHD haben 18 Wirte 2003 und 2004 eine Vereinbarung unterschrieben. Leider wird sie selten eingehalten.
BfHD:    "Wir fordern mehr Rücksicht sauf die Bedürfnisse der Bewohner / einen Bürger-Anwalt als Pendant zum Citymanager / den 2001 vom GR beauftragten >Bebauungsplan östliche Altstadt< endlich zu erstellen"  

  •  Stadt Am Fluss

1976 haben wir gegen den Willen der Stadt eine vierspurige Straße am Neckar entlang der Altstadt verhindert. Damals schlugen wir schon einen Tunnel durch den Königstuhl vor. 
Ein weitgehend vom Autoverkehr befreites Neckarufer wäre ideal.
Der Neckarufertunnel bringt jedoch keine Lösung. Es gibt gute Gründe, die gegen den Bau des Neckarufertunnels sprechen.
Als Interimslösung wird eine “Stadt am Fluss light”  (wie vom “studio mobile concepts vorgeschlagen)
BfHD:    "Einzelne Teile könnten verwirklicht werden - unter Berücksichtigung des Ziels einer weitgehenden Verkehrsentlastung" 

  • Einkaufszentrum   EKZ

Von großen Konzernen sind Anträge auf Errichtung von EKZen an verschiedenen Orten der Stadt gestellt worden (Theaterplatz/ Hinter dem Hauptbahnhof als Riegel vor der Bahnstadt/ im Altklinikum / an der Kurfürsten Anlage anstelle der Behördenbauten)
BfHD:    " Zuerst muss geklärt werden, ob und warum Heidelberg ein EKZ braucht.  Was soll es für die Gesamtstadt bewirken? Ein EKZ in der Altstadt lehnen wir ausdrücklich ab.  

  • Theaterplatz

1988 machten die BfHD darauf aufmerksam, dass der Theaterplatz nur mit Autos voll gestellt ist. Wir machten Vorschläge für eine andere Nutzung (Broschüre). Anfang der 1990er Jahre schrieb die Stadt Heidelberg eine Planung für diesen Platz aus. Nichts ist seither geschehen,
BfHD:     "wir fordern, dass der Platz ruhig und kommerzfrei  gestaltet wird"    

 


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